Adieu Américains accueillent l’amour français!

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Adieu Américains accueillent l’amour français!

Jetzt ist es Fix: Opel (und Vauxhall) wird französisch. General Motors und die PSA-Gruppe haben heute bekannt gegeben, die GM-Tochtergesellschaft Opel/Vauxhall und die europäischen Geschäfte von GM  in die PSA-Gruppe einzugliedern. Diese Geschäftsfelder werden mit 1,3 Mrd. EUR bzw. 0,9 Mrd. EUR bewertet.

Durch die Aufnahme des Opel/Vauxhall-Geschäfts wird PSA zum zweitgrößten Automobilhersteller in Europa mit einem Marktanteil von 17%. Dies teilte heute GM bzw. PSA in einer Presseaussendung mit.

Interessant ist, dass sich GM gerade jetzt vor der Einführung neuer Modelle von Opel bzw. Vauxhall trennt. Analysten sind sich nicht ganz einig, warum dies zum jetzigen Zeitpunkt passiert; Investierte GM in den letzten Jahren doch einiges in den Standort Rüsselsheim & Co. Da GM im Zuge dieses Geschäftes Optionsscheine an PSA erhält, kann es dennoch bei verringerten Risiko an einem etwaigen Profit Anteil nehmen.

Die Zusammenarbeit mit PSA ist für Opel ja nichts Neues, denn die Modelle Crossland bzw. Grandland (mit X) wurden bereits gemeinsam entwickelt. Auch der kommende Combo geht aus dieser bisherigen Partnerschaft hervor.

Wie geht es für Opel nun weiter?

„Wir sind stolz darauf, mit Opel/Vauxhall zusammenzuarbeiten und sind zutiefst bestrebt, dieses großartige Unternehmen weiterzuentwickeln und seinen Turnaround zu beschleunigen“, sagte Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender von PSA. „Wir schätzen die Leistungen der hochqualifizierten Mitarbeiter von Opel/Vauxhall, die starken Marken des Unternehmens und ihre lange Tradition. Wir haben vor, auf den Markenidentitäten von PSA und Opel/Vauxhall aufzubauen und die Unternehmen in diesem Sinne zu führen. Wir haben bereits gemeinsam ausgezeichnete Produkte für den europäischen Markt entwickelt. Daher wissen wir, dass Opel/Vauxhall der richtige Partner ist. Wir sehen dies als eine natürliche Fortentwicklung unserer Beziehung und wollen diese auf eine neue Ebene heben.“

„Wir sind zuversichtlich, dass der Turnaround von Opel/Vauxhall mit unserer Unterstützung deutlich beschleunigt wird. Gleichzeitig respektieren wir die Verpflichtungen, die GM gegenüber den Mitarbeitern von Opel/Vauxhall eingegangen ist“, so Carlos Tavares weiter.

Diese doch recht diplomatischen Worte lassen darauf hoffen, das PSA Opel duch als eigenständige Marke bzw. Unternehmen weiterhin aufrecht erhalten  und sich hierbei auf die “deutschen” Werte konzentrieren will. Was das für die Zukunft bedeutet, wird sich weisen.

Nähere Informationen gibt es bei der Presseaussendung direkt:

http://media.opel.de/media/de/de/opel/home.detail.html/content/Pages/news/de/de/2017/opel/03-06-opel-psa.html

 


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Opels für alle…

Ab dem ersten Halbjahr 2017 kann sich jeder der will hinter das Steuer eines Wagens mit Blitz setzen. Ab dann will Opel als dritter deutscher Autohersteller ein eigenes System zum Autoteilen anbieten. Dafür greift man auf den bereits in den USA erfolgreichen Carsharing-Dienst „Maven“ der Konzernmutter General Motors zurück. Dies teilte Opel-Marketing-Chefin Tina Müller der Wirtschaftswoche mit. Nähere Details sollte es im November gegeben, wie das Rüsselsheimer Unternehmen heute am Freitag bestätigte.

(C) GM Corporation

(C) GM Corporation

Eine App am Smartphone ist der zentrale Punkt, um den sich beim Ausleihprozess via „Maven“ alles dreht. Nach Gebrauch müssen die Leihwagen zur Entleihstation zurückgebracht werden.

Tina Müller meinte, dass Opel sich wie andere Autobauer vom Produktanbieter zum Mobilitätsdienstleister wandeln will. Künftig gehe es nicht mehr nur darum, möglichst viele Autos zu verkaufen, sondern darum, „die Kunden dazu zu bewegen, möglichst viele Kilometer mit uns zu fahren“.

Mit „Carunity“, welches in Deutschland verfügbar ist, hat Opel bereits eine Plattform organisiert, auf der Privatleute Autos anbieten und mieten können. Derzeit habe man bereits über 20.000 Nutzer, sagte Müller. „Die Nachfrage steigt von Monat zu Monat.“

Neben Opel bieten die Hersteller BMW und Daimler eigene Carsharing-System an, Volkswagen dagegen hatte sich aus dem Carsharing-Markt zurückgezogen.


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