admin/ Februar 28, 2019/ SeitenNews

Ungewöhnlicher Moment für den Opel-Chef: Erstmals nach 18 Jahren steht bei Opel am Ende eines Geschäftsjahres wieder eine schwarze Zahl in der Bilanz in der Gewinnspalte. Nach dem ersten vollen Geschäftsjahr unter PSA Flagge konnte nunmehr ein operativer Gewinn von 859 Millionen Euro ausgewiesen werden.

Letztmals war dies 1999 der Fall, bevor die Zeit der roten Zahlen begann. Insgesamt hatte Opel einen Verlust von 19 Mrd. EUR in den „dunklen Jahren“ angehäuft.

Der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr wird mit 18,3 Mrd EUR ausgewiesen. Schmerzhafte Einschnitte und ein straffer Restrukturierungsplan inkl. Abschied von einigen Fahrzeugmodellen haben aber hier großen Einfluss – den der Absatz von Opel-Fahrzeugen am europäischen Gesamtmarkt ist noch immer nicht in den Bereichen, welche vom Eigentümer PSA erwartet werden. Vor allem im Privatkäufermarkt ist das Vertrauen in die Marke Opel unter den Erwartungen.

Hoffnung gibt der Fokus auf neue Zielmärkte. So soll Opel wieder nach Rußland zurückkehren, von dessen Markt sich die Marke im Zuge des Rußlandkonfliktes zurückgezogen hatte. Wobei PSA Chef Tavares bereits betonte, dass man „außschließlich Fahrzeuge anbieten werde, die auf PSA-Plattformen stehen“.

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