Tannhausens Erwachen aus dem Dornröschenschlaf

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Tannhausens Erwachen aus dem Dornröschenschlaf

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Category : Treffenberichte

Tannhausen – ein Name und Innbegriff einer großen Opeltreffen Kultur.

Nach elf Jahren Pause hat der Opel- Club das Treffen zu seinem 30-jähri­gen Jubiläum veranstaltet. 170 Ehren­amtliche von den Vereinen haben ge­holfen.

Der Ruf der Opel-Treffen in Tannhausen ist legendär. Bis zu 5800 Fahrzeugen und mehr als 10 000 Gäste waren dabei und haben die 37 Opel- Club-Mitglieder ermutigt, wieder ein solches Treffen zu organisieren. Die gründliche Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht. 712 Fahrzeuge wa­ren registriert, 59 stellten sich der Jury.

Spassbremse Regen und Schlamm

(c) Opel Club Murau

(c) Opel Club Murau

Nicht so gut war der Wettergott den Tannhausenern gewidmet: Einige Regengüsse am Freitag brachten den ohnehin durch das nasse Wetter bereits aufgeweichten Boden dazu, sich teilweise in eine Schlammwüste zu verwandeln. Doch es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Ausrüstung. Und Opel Fahrer sind immer gut ausgerüstet :-). So vertrieb man sich mit kreativen Einlagen den Tag, bis es am Abend ins Festzelt ging.

(c) Opel Club Murau

(c) Opel Club Murau

Dort sorgte die Party-Band „Pop nach 8“ für gute Unterhaltung. Unterstützt wurde sie von Miss Opel 2016, dem Model Aline Knor, die schon am Nachmittag eine Auto­grammstunde gegeben hatte und bei der Siegerehrung die Tannhausener Club-Vorsitzenden Peter Abele und Tobias Brenner unterstützte. Am Abend zuvor hatte das dreitägige Treffen mit einer Disco im Festzelt begonnen.

Ein Rekord von 1964 und ein Opel-Blitz von der Post

(c) Opel Club Murau

(c) Opel Club Murau

Bei der Fahrzeugbewertung am Samstag hatte der Wettergott ein Einsehen. Und so konnte man auf der Rasenfläche neben dem alten Sportplatz einige spektakuläre Fahrzeuge bewunden. Was da  an äußerst gepflegt  en Opel-Modellen vom Rekord von 1964 über Kadett, Corsa, Astra, Manta, Vectra, Calibra, Tigra bis zum legendären gelben Opel- Blitzvorgestellt wur­de, weckte Erinnerungen. Die Besucher staunten, wie viel Liebe in die Pflege dieser Kult­autos gesteckt wurde.

40 Pokale warteten auf die Sieger, unter denen Stefan Küsters aus Köln, mit seinem hellblauen Ka­dett von 1977 herausragte. Er erzielte in der Kategorie Hecktriebler 298 von 300 möglichen Punkten, lag in der Kategorie „Show Fahrzeuge“ an erster Stelle, hatte bei der Lärm-Messung die Nase vorn und erhielt als Tagessieger bei „Best of Tannhausen“ unter dem Beifall der Zuschauer den begehrten Ehrenpokal.

Tobias Feurer von den Opel – Freunden Schopfloch wurde Sieger bei den Fronttrieblern, Denis Sauter überzeugte mit seinem Manta B bei den verbreiterten Fahrzeugen. Tho­mas Brettschneider aus Coburg präsentierte mit seinem Opel GT den mit 231 KW stärksten Motor und Se­bastian Radthe aus Schenefeld hatte mit seinem Insignia und 704 Kilome­tern die längste Anreise.

Bernd Däubler aus Mittelfranken präsentierte das schönste Airbrush, Florian Eichner aus dem Main- Spessart- Kreis drehte kurz seine Musikanlage mit 140,7 Dezibel kurz auf und das Opel-Team Marbach am Neckar freute sich als größter teilnehmender Opel-Club mit zehn Fahrzeugen und 21 Personen über den Ehrenpokal.

Adriano Callegari aus dem Kan­ton Schwyz, seit 1999 zum sechsten Mal beim Opel-Treffen dabei, prä­sentierte einen weißen Calibra, wur­de Sechster bei den Fronttrieblern und machte durch seine Anwesen­heit das Treffen in Tannhausen inter­national.

Peter Abele dankte ab­schließend allen für ihr Mitwirken. Die gute Resonanz lässt alle Mög­lichkeiten für eine Fortsetzung offen.

Quelle: Ipf- und Jagst-Zeitung, 22.06.2016 sowie Opel Club Murau (teilw. Text und alle folgenden Fotos)

Mehr Fotos gibt es auf der Opel Club Murau facebook Page


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